Sonnenbrand – was nun ?

SonnenbrandDie warmen Jahreszeiten locken uns Menschen aus den Zimmern und Stuben. So hat das milde Klima ebenso wie das Sonnenlicht nicht nur eine Wirkung, die das Gemüt erheitert. Auch der allgemeinen Gesundheit ist die Einstrahlung meist förderlich. Wer jedoch zu lange ungeschützt bleibt, kann sich schnell einmal einen schmerzhaften Sonnenbrand holen.

Lästige Folgen des Sonnenbads

Ein längerer Aufenthalt in der Sonne führt im Regelfall dazu, dass die blasse Haut eine gesunde Bräunung annimmt. Färbt diese sich allerdings rötlich, ist es bereits zu spät. Ein solcher Sonnenbrand kann einige Tage andauern, mit Juckreiz und Schmerzen verbunden sein und gerade auf dem Rücken für einige schlaflose Nächte sorgen. Wichtig ist es somit, bereits vorab mit entsprechenden Lotionen und Cremes ein Auftreten zu vermeiden. Auch luftige Kleidung kann dafür sorgen, dass die unangenehmen Folgen nicht auftreten.

Wenn es doch einmal schmerzt

Allerdings kommt es gerade im Sommer immer wieder dazu, dass sich die Rötungen nicht gänzlich umgehen lassen. Entscheidend ist es jedoch, sie direkt nach Auftreten sorgsam zu kühlen. Das kann etwa mit einer angenehm frischen Dusche geschehen. Auch kleine Eisstücke oder Kühlungssalben lindern die ersten Symptome und führen dazu, dass der akute Verbrennungsvorgang der Haut zunächst einmal gestoppt wird. Daneben ist es wichtig, die Haut nun zu bedecken und sie nicht weiterhin dem Sonnenlicht auszusetzen. Eine leichte Bekleidung kann schlimmere Auswirkungen also vermeiden.

Auf natürliche Mittel zurückgreifen

Ratsam ist es aber auch an den folgenden Tagen, den Sonnenbrand nicht unbehandelt zu lassen. So kann mit diversen Milchprodukten der Schmerz gesenkt werden. Quark, Joghurt und Buttermilch kühlen die betroffene Stelle nicht nur, sondern nähren die Haut außerdem mit Fett und Mineralstoffen. Gleiches gilt für das sanfte Bestreichen mit Olivenöl. Auch dabei handelt es sich um ein reichhaltiges und pflegendes Hausmittel. Die Wunde wird damit schneller regenerieren und den Prozess der Erneuerung selbst durchführen können. Insofern ist auch von einem Pflaster oder Verbänden abzusehen.

Wenn nichts helfen will

Gerade bei einem hartnäckigen Sonnenbrand kann es allerdings vorkommen, dass sich selbst nach einigen Tagen keine Besserung einstellt. Ebenso sind offene Wunden, nässende Stellen oder auch Vereiterungen keine Seltenheit. In diesen Fällen ist davon abzuraten, mit natürlichen Präparaten zu agieren. Wundcremes dürften hierbei bessere Hilfe versprechen. Dennoch sollte im Zweifelsfall der Arzt konsultiert werden. Denn es steht auch zu befürchten, dass sich die Verletzung entzündet hat und professioneller Hilfe bedarf. Wer das Sonnenbad also ausgiebig und ohne Reue genießen möchte, sollte idealerweise vorab den Sonnenbrand verhindern, statt hinterher die lästige Nachsorge betreiben zu müssen.

Foto: © sumnersgraphicsinc – Fotolia.com

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  1. Sonnencreme – wichtiger UV-Schutz beim Sonnenbaden | sommeronline.de

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