Beachbadminton

Zu einem richtigen Sommerurlaub mit viel Sonne gehört auch der Badeurlaub mit seinem ganz typischen Strandleben. Die einen flanieren auf der Promenade, andere entspannen in ihrem Strandkorb bei einer guten Lektüre. Die Aktiven unter ihnen üben sich in verschiedenen Strandsportarten. Zu den beliebten unter ihnen gehört Badminton, umgangssprachlich auch als Federball bekannt. Neben Beachvolleyball, Beachsoccer oder Beachhandball ist Beachbadminton ein recht neuer und trendiger Beachsport.

badmintonJeder hat schon einmal an windstillen Abenden Federball gespielt; sei es im heimischen Garten, oder auf der ruhigen Anliegerstraße. Dabei ging es darum, sich den Federball, in diesem Falle den Kunststoff- beziehungsweise Plastikball, so zuzuspielen, dass ihn der andere möglichst gut zurückspielen, retournieren konnte. Je öfter das möglich war, umso mehr Spaß hat das Federballspielen gemacht. Dazu wurde weder ein Netz gespannt noch ein Spielfeld markiert. Beim Badminton ist es genau umgekehrt. Der Federball, fachlich Shuttle genannt, soll möglichst so gespielt und platziert werden, dass ihn das Gegenüber nicht zurückspielen kann. Dadurch entsteht ein Wettkampfcharakter mit Punkten, Aufschlagwechseln, Gewinnern und Verlierern. Das ruhige Federballspiel avanciert zum Badminton, das als Hallensport eine der schnellsten Sportarten überhaupt ist.

Beachbadminton ist ein Mix aus Unterhaltung und Wettkampf

Beachbadminton ist ein Mix aus Federball und Badminton, sprich aus Unterhaltung und Wettkampf. Gespielt wird barfuß am Strand, also ohne die gewohnten Hallensportschuhe. Anstelle mit einem Naturfederball wird mit einem Kunststoffball gespielt. Der wiegt deutlich mehr als die Gänsefedern und ist dadurch weniger windanfällig. Das Feld für Beachbadminton in den Ausmaßen 12,30 Meter mal 3,80 Meter wird mit Bändern aus Gummi oder Stoff im Sand markiert, das Netz ist auf der Höhe von 1,54 Metern mit wenigen Handgriffen an den beiden Seitenstangen befestigt. Mehr wird nicht benötigt, um schon wenige Minuten später Beachbadminton spielen zu können.

Beachbadminton ist gelenkschonend

Beachbadminton ist, ebenso wie die anderen Beachsportarten auch, besonders gelenkschonend, weil der tiefe Sand am Strand von Meer oder Badesee die Sprünge sanfter abfedert als der Fußboden in der Sporthalle. Das hat andererseits zur Folge, dass Beachbadminton recht anstrengend ist. Hier gilt ganz allgemein der Grundsatz, dass jeder Spieler so gut ist, wie es sein Gegner beim Beachbadminton zulässt. Zwar wird geschmettert, gehechtet und gepunktet, aber der Unterhaltungscharakter steht im Gegensatz zum Hallenbadminton deutlich im Vordergrund. Am Beach ist es so gut wie nie windstill. Auch der Plastikball kann von einer Böe erfasst werden und seine Flugbahn verändern. Zu Spaß und Unterhaltung beim Beachbadminton gehört auch, dass sich der Spieler dann nicht ärgert, wenn er deswegen den Federball das eine oder andere Mal nicht trifft.

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