Beachsoccer – Strandfussball

Heute geht es in unserer Artikelserie um Strandsportarten weiter – Nachdem es im letzten Beitrag um Beachvolleyball ging, ist heute Beachsoccer oder Strandfussball unser Thema.

Fußball ist bekanntermaßen der weltweit verbreiteteste Sport. Jeder hat schon einmal Fußball gespielt, zumindest aber gegen einen Fußball getreten. In der heutigen Zeit spielen Mädchen wie Jungen, Frauen und Männer Fußball; auf dem Kleinfeld bis hin auf einem genormten Spielfeld für Ligaspiele und Meisterschaften. Auch, oder gerade im Urlaub möchte niemand auf sein Hobby Fußball verzichten. Beachsoccer ist heutzutage aus einem Strand- oder Badeurlaub gar nicht mehr wegzudenken. Entwickelt hat es sich an den Atlantikstränden von Brasilien, und seit einigen Jahrzehnten wird auch an deutschen Stränden Beachsoccer gespielt. Männer, Väter, Jugendliche und Kinder, jeder von ihnen wird im Strandurlaub vom Beachsoccer angezogen.

Zwei Mannschaften sind schnell gefunden, und das 28 mal 27 Meter große Spielfeld wird an den Seitenlinien mit Gummibändern markiert. Das Tor hat die Maße 5,50 mal 2,20 Meter und wird, je nach Situation, auch schon mal einfach durch eine Linie ersetzt. Wichtig ist, dass je Mannschaft vier Feldspieler sowie ein Torwart gefunden werden. Beachsoccer lässt sich sowohl ad hoc als auch organisiert und strukturiert spielen. Sobald an einem Strand Beachsportarten angeboten werden, ist Beachsoccer mit dabei. Dann kann das Feld reserviert oder gemietet werden; alternativ können die beiden Teams spielen, die als erste auf dem Platz sind.

Zweikampf am StrandBeachsoccer ist auch ein Sport just for fun. Es muss nicht immer um Punkte und Siege gehen. Sobald ein Strandurlauber mit seinem Fußball in Sicht ist, kommen andere Spieler hinzu, und das Spiel kann beginnen. Das geht ganz zwanglos. Jeder kann mitmachen, niemand wird ausgeschlossen. Auch aufgrund der Bekanntheit von Beachsoccer werden an vielen Stränden Hobby- und Freizeitturniere veranstaltet. Im Tennis wird es Schleifchenturnier genannt, am Strand wird auf mehreren Courts Beachsoccer gespielt.

Wie am Beach üblich, wird ohne Schuhwerk, also barfuß gespielt. Je weniger Spieler sich für eine Mannschaft finden, umso anstrengender gestaltet sich für sie das Spiel. Es kann weniger gewechselt werden, jeder muss umso länger auf dem Beachsoccer-Court laufen und rennen. Das strengt an und ermüdet, wenngleich sich der weiche und lockere Sand schonend auf die Gelenke von Füßen und Knien auswirkt.

In jedem Badeurlaub gehört Beachsoccer zum Frühsport am Strand. Der Animateur lädt zu einem Spiel ein, oder die Frühaufsteher organisieren sich selbst. Die Courts für Beachsoccer gehören zu denjenigen Strandabschnitten, die jederzeit belebt sind. Dass Beachsoccer ein organisierter Profisport ist, wissen die wenigsten, die sich am Badestrand bei ihrem Beachsoccer buchstäblich austoben. Sie haben ihren eigenen Spaß daran, zumal es nur wenige Meter bis zur wohltuenden Abkühlung im Meer oder im Badesee sind.