Beachvolleyball

Heute starten wir unsere Artikel-Serie zum Thema Strandsportarten und beginnen mit dem wohl bekanntesten – Beachvolleyball.

Beachvolleyball ist – wie der Name schon verrät – eine Variante des Mannschaftssports Volleyball. Während man allerdings Volleyball in einer Sporthalle spielt, wird Beachvolleyball auf Sand gespielt. Auch sonst gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Sportarten. Beim Beachvolleyball spielen nämlich Teams mit jeweils nur zwei Spielern gegeneinander. Zusammen mit dem lockeren Sand als Untergrund macht dies aus Beachvolleyball einen sehr kräftezehrenden, allerdings auch dynamischen Sport. Selbstverständlich kann bei Freizeitspielen die Anzahl der Spieler pro Mannschaft erhöht werden. Bei Wettkämpfen wird auf einem Feld von 16 mal 8 Metern gespielt, so dass jede Mannschaft ein Feld von 8 mal 8 Metern verteidigen muss.

Ein Ballwechsel beginnt mit dem Aufschlag. Dieser ist der einzige Schlag, der zwingend mit Hand oder Arm ausgeführt werden muss. Ansonsten darf mit jedem Körperteil gespielt werden, theoretisch also auch mit dem Fuß. Der Aufschlag darf das Netz berühren, muss dies aber innerhalb der Antennen tun, die auf Höhe der seitlichen Spielfeldbegrenzungen am Netz angebracht sind. Die Spieler einer Mannschaft dürfen den Ball dreimal berühren, bis er in das gegnerische Feld gespielt werden muss. Dabei darf der Ball nicht von ein und demselben Spieler zweimal hintereinander berührt werden.

Eine Ausnahme bildet es, wenn ein verteidigender Spieler den Ball beim Blocken am Netz berührt. In diesem Fall darf er den Ball anschließend noch einmal berühren. Die Berührung beim Block zählt schon als erster Ballkontakt beim Angriff, danach dürfen nur noch zwei weitere folgen. Überquert der Ball das Netz, haben die gegnerischen Spieler drei Ballberührungen frei, um den Ball wieder über das Netz zu spielen. Wenn eine Mannschaft einen Fehler macht, also den Ball ins Aus spielt, mehr als dreimal berührt oder einen technischen Fehler macht, ist der Ballwechsel beendet. Hat ihn die Mannschaft gewonnen, die zu Beginn aufgeschlagen hat, behält sie den Aufschlag, wenn nicht, so wechselt der Aufschlag zur gegnerischen Mannschaft.

Bei Wettbewerben wird ein Beachvolleyball-Match über zwei Gewinnsätze gespielt. Das Team, das einen Ballwechsel gewonnen hat, gewinnt einen Punkt, egal welche Mannschaft den Aufschlag ausgeführt hat. Die ersten beiden Sätze gewinnt jeweils das Team, das als erstes 21 Punkte mit zwei Punkten Vorsprung gewonnen hat. Ist ein dritter und entscheidender Satz nötig, so reichen hier 15 Punkte zum Sieg, ebenfalls mit zwei Punkten Vorsprung. Auch diese Regeln können bei Freizeitspielen geändert werden.

Wer weitere Informationen zum Spiel sucht oder Vereine in seiner Nähe der sollte sich die Seite vom Deutschen Beachvolleyball Verband unbedingt anschauen.