Frisbee – Spaß am Strand für Groß und Klein

Sommer, Sonne, weißer Strand! Das ist die Vorstellung für einen maritimen Urlaub an der deutschen Nordsee oder Ostsee, oder an einem der zahlreichen Badeseen. Strandleben bedeutet für die einen sehen und gesehen werden, für die anderen sportliche Aktivität im weichen Sand. Auch in Deutschland wird, alternativ zum Strand, von Beach gesprochen. Zu den beliebten Strandsportarten gehören die olympische Disziplin Beachvolleyball, Beachbadminton, Beachsoccer und auch Frisbee.

Frisbee ist in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit Federball. Jeder hat schon in jungen Jahren sowohl Federball als auch Frisbee gespielt. Im Freibad war es der Spaß auf der Liegewiese oder auf der abgetrennten Spielwiese, sich die Scheibe über viele Meter hinweg zuzuwerfen. Daraus ergab sich dann so manch nette Bekanntschaft mit anschließender Einladung zum Eis. Frisbee ist mit seinen vielen Disziplinen ein weltweit durchorganisierter und straff strukturierter Wettkampfsport. Davon merkt der Hobbysportler allerdings nichts. Ihm geht es darum, den Aufenthalt am Strand mit der Trendsportart Beachfrisbee möglichst kurzweilig zu gestalten.

Das Frisbee ist eine Segel- beziehungsweise eine Wurfscheibe, die sich durch Kreiselbewegungen sowie durch einen aerodynamischen Auftrieb mehr oder weniger lange in der Luft halten lässt. Es wird hoch oder weit, gekonnt oder weniger gezielt geworfen. Beim Beachfrisbee kommt es auf den Spaß und auf den Unterhaltungswert an, weniger auf Weite oder auf eine Punktgenauigkeit. Abhängig von der Belebtheit des Strandabschnittes, an dem Beachfrisbee gespielt wird, können zwei Teams gegeneinander antreten. Wasserfrisbee, also das Frisbee beim Aufenthalt in der See zu spielen, ist besonders reizvoll, aber auch anstrengend. Beachfrisbee wird, ebenso wie alle anderen Beachsportarten auch, barfuß gespielt. Der warme und weiche Strandsand ist besonders einladend; er wirkt regelrecht schonend auf Knie- und Fußgelenke.

Weitwerfen, Zielwerfen oder Schwebewerfen sind einige Disziplinen, die auch für Beachfrisbee geeignet sind. Aber das Frisbee werfen und fangen – das ist der eigentliche Spaß beim Beachfrisbee. Hier bietet sich wiederum ein Vergleich mit dem Federball an, ganz im Gegensatz zum Badminton. Der Federball wird so gespielt, dass er vom Gegenüber zurückgespielt werden kann; möglichst gut, und möglichst oft. Beim Beachfrisbee ist es ähnlich. Je genauer geworfen wird, umso besser lässt sich das Frisbee fangen und retournieren; laufen, sprinten und hechten inbegriffen.

Frisbee sollte allerdings nicht am Hundestrand gespielt werden. Das Frisbee zieht jeden Hund magisch an, gleich welcher Rasse oder Größe. Die segelnde beziehungsweise fliegende Wurfscheibe ist für ihn allemal interessanter als der Stock, den er gehorsam zurückbringt. Er wird also alles daransetzen, das Frisbee noch während des Fluges zu fangen.