Sommer, Sonne, Sonnenschein – ein Reiturlaub soll es sein

Es ist schon verrückt, aber irgendwie kommen nicht nur Reiter auf die Idee, im Sommer einen Reiturlaub zu machen. Dabei ist es gerade bei diesen unverständlich, denn schließlich hocken Reiter das ganze Jahr auf dem Pferd. Aber so ein Reiturlaub ist immer noch etwas anderes. Hoch zu Ross geht es durch traumhaft schöne Landstriche, die man sonst nicht zu sehen bekommt. Wer sich für den Urlaub im Sattel entscheidet, muss sich aber bewusst sein, dass das nicht für jeden heißt, per Pferd querfeldein zu reiten. Beim Reiturlaub im Sommer spielen Reitkenntnisse eine große Rolle.

Reiturlaub für Anfänger und Profis

Genau, im Leistungsstand unterscheiden sich die Urlaube zu Pferd. Anfänger, die sich für einen solchen Sommerurlaub entschieden haben, kommen um einen kleinen Kurs nicht herum. In dem einen oder anderen Land können die Vorschriften vielleicht etwas gelockert sein. Doch schon im eigenen Interesse sollte man nicht ohne Reitkenntnisse ins Gelände ausreiten oder sich gar auf eine längere Tour begeben. Selbst das ruhigste Pferd ist ein Lebewesen und kann völlig unerwartet reagieren.

Anders sieht es bei Reitprofis aus. Wer Reitkenntnisse nachweisen kann oder gar mit eigenem Pferd in den Sommerurlaub fährt, kann die Natur pur genießen. Oft gibt es geführte Wanderungen oder Mehrtagesritte in traumhaft schönen Landstrichen. Hier muss man nur die Wahl treffen zwischen Reiturlaub an der See oder durch die Weiten verschiedener Länder.

Reiturlaub in Deutschland

Auch wenn Spanien immer noch das bevorzugte Ziel für Reiter ist, ein Reiturlaub gibt es auch in Deutschland. Viele Reiterhöfe bieten Reiterferien für Kinder an. Aber auch Wanderreiten für alle Altersklassen oder Reitausbildungen und Lehrgänge für Turnierreiter sind im Angebot. Ein Traum sind natürlich die Urlaube zu Pferd an der See oder in der Eifel. Faszinierende Programme gibt es natürliche auch in andere Teile Deutschlands im Sommer. Es geht durch wunderschöne Naturschutzgebiete, entlang an Seen und Flüssen, durch Parkanlagen und Wälder. Nicht überall werden Pferde gestellt. Bei manchen Angeboten ist das eigene Pferd Voraussetzung.

Mehr als nur den Sattel im Gepäck

Ein Reiturlaub im Sommer will gut vorbereitet sein. Reitanfänger sollten zumindest eine eng anliegende Hose und festes Schuhwerk einplanen. Günstiger sind Reithosen und Reitstiefel. Beim Veranstalter sollte man sich erkundigen, ob ein Reithelm gestellt wird. Echte Reiter wissen natürlich, welche Reitutensilien eingepackt werden müssen. Nicht zu vergessen ist ein kleiner Erste-Hilfe-Kasten mit den eigenen Pferdeprodukten. Was in einen Erste-Hilfe-Kasten gehört, erfahren Reiter im AHP-Shop. Bandagen, Fliegenschutzspray, Desinfektionsspray und Wundsalben sind ein unbedingtes Muss. Sollte das Pferd ohnehin Medikamente erhalten, sind diese natürlich auch mitzunehmen.

Reiturlaub auf eigene Faust

Nicht immer muss der Reiturlaub im Sommer gebucht werden. Der Urlaub kann auch gut selbst geplant werden. Dabei sollte man sich und dem Pferd aber nicht zu viel zumuten. Unterkunft finden Reiter meist in Reiterhöfen. Am besten setzt m an sich vorher mit den Reitställen in Verbindung und fragt an, ob man dort übernachten kann oder zumindest die Pferde über Nacht einstellen kann. Die Tour sollte schon im Voraus genau ausgetüftelt werden. Dabei steht natürlich auch die Frage im Raum, wer das Gepäck transportiert. Ein Packpferd ist ebenso möglich wie die Freunde, die das Gepäck an die Orte fahren. Übrigens sollte nicht nur das Pferd auf das große Ereignis vorbereitet werden, sondern auch der Reiter. Wer wöchentlich nur wenig reitet, muss sich bei einem Reiturlaub nicht über einen gehörigen Muskelkater und einen wund gerittenen Hintern wundern. Vorbereitung ist also beim Reiturlaub im Sommer unbedingt angeraten.

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